Sie sind hier
Frankreichs Parlament erkennt Palästina an
Das französische Parlament wird nun die Staatlichkeit Palästinas anerkennen und ist nun nach Schweden (30.10.14) und weiteren europäischen Staaten Teil einer Kette der neuen Anerkennungsbestrebungen der PLO Regierung Palästinas. Hiermit wird eine neue Strategie entwickelt, indessen überlegt Israel die arabische palästinensische Bevölkerung auszuweisen. Somit würde Israel nach Plänen des Aussenministers Liebermann den Weg zum jüdischen Nationalstaat einschlagen. Da ein erheblicher teil der Bürger Israels muslimische Palästinenser sind, würde sich ein Bevölkerungsverlust, einhergehend mit Gebietsverlust anbieten.
Konsequent durchgezogen könnten Drittstaaten ausserhalb Israels und Palästinas durch vereinbartes geschlossenes Vorgehen einen Frieden erzwingen. Dies könnte auf einer internationalen Konferenz von US Präsidenten, der arabischen Liga, der EU, Iran, Rußland und China entsprechend beschlossen werden. Den beiden Streitparteien bliebe nichts als sich der erzwungenen Vermittlung zu fügen. Die USA alleine können Israel nicht zwingen, im gegenteil, Idsrael tanzt den Amerikanern auf der Nase herum und unterminiert die Vermittlungsbestrebungen der Obamaregierung.
Der UN Friedensplan von 1947 liegt seit Jahrzehnten mit Grenzziehungen usw vor. Es gibt keinen Grund von ihm abzurücken, beiden Parteien wird ein in etwas gleich großes und miteinander verbundenes Territorium zugesprochen. Israel hat sich zwar in den den Jahrzehnten immer weiter in die Palästinenmsergebiete hineingefressen, mit diesem Vorgehen isoliert es sich in der Welt, selbst die USA, der Staat mit der größten jüdischen Gruppe und Frankreich der Staat mit der größten jüdischen Gemeinde in der EU rücken inzwischen von dem sich immer weiter radikalisierenden Israel ab.
Deutschland und Großbritanien, neben Israel Verursacher der Misere der Palästinenser halten sich immer noch zurück und kommen ihrer Verantwortung ggü. den Palästinensern nicht nach. Im Laufe der Jahrzehnte kam es auch auf Palästinenserseite zu immer irrationalerem, religiös motiviertem Verhalten. Der rationale Einfluß ging auf beiden Seiten immer weiter zurück. In Israel gibt es fast nur noch Rechtsparteien und einen langandauernden Rechtsruck, in Palästina sind die rechten Islamisten auf dem Vormarsch.
Mit dieser politischen Tendenz auf beiden Seiten wird es auf eine Konfrontation hinauslaufen, nicht auf eine friedliche Lösung. Entsprechend werden nun nur noch Organisationen Parteien und Institutionen auf beiden Seiten gefördert, die einen entsprechenden friedensplan unterschreiben.
Es wird nur der Staat anerkannt und bekommt Mittel und Geschenke (beide Territorien bekommen auch von Deutschland Geschenke) der diesen Plan in allen Details anerkennt und sich entsprechend zurückzieht auf eigenes Territorium. Keine Diskussion, keine Verhandlung,schlicht eine nichtverhandelbare Vorgabe. Die Drittstaaten müssen die beiden Parteien durch einheitliches Vorgehen zu einem Frieden zwingen. Sollte Israel seine Salamitaktik fortführen wird das Konfliktpotential größer.
Israelis sind nicht als Gewinner des Konfliktes mit den Palästinensern ausgemacht
Die Israelis haben mehrfach das Schicksal der Vertreibung und Verschleppung erlebt, ob durch Ägypter, Babylonier oder Römer, später durch die Christen in Spanien, in Deutschland und so weiter. Final durch die Nazis, inzwischen haben Juden Probleme in der einst befreundeten muslimischen Welt.
Diese Geschichte zeigt wenig Toleranz und Wertschätzung ggü. der jüdischen Gemeinde, ausgerechnet die einzigen die sich bislang tolerant gegenüber Juden erwiesen haben, die muslimische Welt, die wesentlich größer ist als Arabien, hat sich Israel über Jahrzehnte systematisch zum Hauptfeind gemacht. Zudem hat es Israel befördert einen Zivilisationskonflikt christlich / muslimisch heraufzubeschwören, damit der Westen weiterhin mit Israel leidet und nicht mit den muslimischen Palästinensern. Auch dies für die Entwicklung der Menschheit sehr kontraproduktiv. Durch Verhärtung wird die Aufklärung nicht siegen.
Juden wurden von den Moslems in der Welt sehr tolerant behandelt (im Vergleich zu Europa). Zu den großen Problemen kam es erst Die Nachkriegsordnung hat die Integration der jüdischen Menschen im Nahen Osten gehörig versemmelt. Mit dem Versuch einer Hegemonie ist der gesamten muslimischen Welt die Feindschaft erklärt worden. Wahrscheinlich wäre es aus heutiger Sicht ratsam gewesen, ein Territorium (ähnlich dem Vatikanstaat) mit Teilen Jerusalems einzurichten und ggf. auf einem Kontinent ohne Progromgefahr (Nordamerika) einen Staat einzurichten. Leider sind alle Lösungsansätze einer einvernehmlichen diplomatischen, freundschaftlichen Einigung eher vor die Wand gefahren. Zuletzt sind die USA wiederholt mit einem Friedensplan gescheitert. Die USA und Deutschland ermöglichen Israel erst durch ihr Verhalten diese Salamitaktik.
Wenn die beiden Parteien sich selbst überlassen bleiben, wird es über kurz oder lang auf ein Massaker hinauslaufen, wobei nicht klar ist wer überleben wird. Daher muss Deutschland seiner Verantwortung nachkommen und den UN Friedensplan als Dekret in eine internationale Konferenz einbringen. Jeder Kontakt mit einer der beiden Seiten wird komplett eingestellt sofer diese den Plan nicht akzeptiert. Weder Palästina noch Israel würde eine komplette Isolation überleben, die Palästinenser würden umgehend unterschreiben, Israel spätestens nach Wochen.
Manchmal müssen Freunde und Aussenstehende die Streitenden zu ihrem Glück zwingen, ohne Druckmittel gegen Israel wird es niemals zu einer Lösung kommen.
Alle Seiten verständigen sich darauf:
- beiden Seiten wird nach Abkommen großzügige Hilfe zugesagt, Jerusalem wird viergeteilt unter UN Verwaltung die drei monotheistischen Religionen die diese Stadt beanspruchen und ein laezistischer Teil mit dem UN Verwaltungssitz als Ausdruck der Toleranz und des 21. Jahrhunderts
- den Palästinensern wird eine Israel entsprechende Infrastruktur zur Verfügung gestellt (internationaler Hafen, internationaler Flughafen, ein Autobahnnetz, Schulen, Hochschulen, Kliniken, Polikliniken,Forschungseinrichtungen, Kanalisation und Wasserversorgung, Anbaugebiete, touristische Ziele, eine verteidigungsfähige Armee (See, Land, Luft). Ein Steuersystem, ein Banksystem, plurale Medien, eine weltliche Verfassung, Gesetze, Rechtsprechung, Antikorruptionsbehörde, Ministerien,
- hierzu gibt es einen UN Topf der neutral die Mittel verteilt, also keine islamistische oder jüdisch orthodoxe Geldquelle, die alles schlimmer machen und mittels Geld Öl ins Feuer giessen
Alle Bestrebungen von Organisationen ob jüdisch oder islamisch dieses Abkommen zu torpedieren werden sanktioniert (Die Organisationen erhalten keine Kredite mehr, werden geheimdienstlich beobachtet, verlieren Privilegien) Staaten die diese Organisationen stützen werden vor der UN entsprechend ermahnt (Resolution).
So läßt sich der Frieden mit friedlichen Mitteln erzwingen mit dem Ergebnis einer Zwei- Staatenlösung.
Ein erster Schritt wäre es den Schweden und Franzosen in der Anerkennungspolitik Palästinas zu folgen. Nur so wird bei den Hardlinern in Israel ein Denkprozeß ausgelöst.
- Zum Verfassen von Kommentaren bitte Anmelden.